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Bayerische Almwirtschaft ist immaterielles Kulturerbe

Die Almwirtschaft erfährt eine besondere Anerkennung

Im März diesen Jahres wurde die Alm- und Alpwirtschaft in das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Damit erfährt die traditionsreiche Landwirtschaftform besondere Anerkennung, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild und die Kultur des Alpenraums prägt.

Erhalt der Bayerischen Kulturlandschaft

Wenige Bergbauernfamilien bewirtschaften bereits seit Jahrhunderten die hochgelegenen Weideflächen in den bayerischen Alpen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, seiner Biodiversität und der regionalen Wertschöpfung. Die Aufnahme in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Bayern würdigt diese besondere Form des Wirtschaftens und ihre gesellschaftliche Bedeutung.

Jungbauer Martin Mayr (Mitte) mit seinen Geschwistern Florian und Vreni beim Almauftrieb

Besondere Bedeutung für Bergader

Für Bergader hat diese Auszeichnung eine besondere Bedeutung: Die Milch der Bergbauern, die unter anspruchsvollen Bedingungen auf den Almen erzeugt wird, bildet die wertvolle Grundlage für unseren Bergbauern Käse. Sie steht für Ursprünglichkeit, Qualität und echtes Handwerk.

Mit dem multimedialen Dokumentationsprojekt „Bergbauern erleben“, das wir 2024 ins Leben gerufen haben, bringen wir unsere Wertschätzung für diese traditionsreiche Form der Landwirtschaft zum Ausdruck. Nun erfährt das Projekt auch über die Region hinaus besondere Aufmerksamkeit: Ab dem 30. April wird es im Deutschen Museum in München präsentiert. Die Sonderausstellung ist für vier Wochen im Rahmen der Dauerausstellung „Landwirtschaft und Ernährung“ zu sehen