Wetterextreme und Wasserknappheit – Klimawandel auf der Alm
Weniger Wasser, mehr Wetterextreme – der Klimawandel verändert die Almwirtschaft spürbar. Was das für Sennerinnen, Tiere und Betriebe bedeutet, zeigt dieser Bericht.
Weniger Wasser, mehr Wetterextreme – der Klimawandel verändert die Almwirtschaft spürbar. Was das für Sennerinnen, Tiere und Betriebe bedeutet, zeigt dieser Bericht.
Die Almsaison beginnt – und mit ihr der Spagat zwischen uralter Handwerkskunst und moderner Technik. Was sich auf Bayerns Almen verändert und was bleibt, zeigt dieser Beitrag.
Der Verlauf der Jahreszeiten prägt das Leben und die Arbeiten der Bergbauern. Mit der Wiederkehr des Frühlings schließt sich der Kreis unserer Reportagen über die sehenswerte Welt der bayerischen Bergbauern.
Familie Mayr nutzt ihren Wald nachhaltig zur Selbstversorgung, schlägt Holz in den Wintermonaten, wenn der Boden gefroren ist, und verarbeitet es direkt im eigenen Sägewerk. So decken sie ihren gesamten Holzbedarf und sichern sich zusätzlich eine Einnahmequelle, während sie den Wald langfristig gesund und ertragreich halten.
Im Wald und am Hof wachsen wertvolle Laubhölzer wie Ahorn und Esche, die bei jährlichen Wertholzversteigerungen angeboten werden. Nur Bäume von ausgezeichneter Qualität, die jahrelang gepflegt werden, kommen in Frage. Doch trotz sorgfältiger Vorbereitung bleibt das Risiko, dass das Holz nach dem Fällen Mängel zeigt. Dennoch ist der Handel mit Edelholz lukrativ und bietet großes Potenzial.
Der Winter ist für Mensch, Tier und Natur traditionell eine Zeit der Ruhe. Die winterliche Berglandschaft mit ihren schneebedeckten Gipfeln und ihrer klaren, kalten Luft schafft eine besondere Atmosphäre. Doch auch im Winter ist der Alltag der Bergbauern weit entfernt von Stillstand.
Die Privatkäserei Bergader spendet zusammen mit dem renommierten Fotograf Klaus Maria Einwanger 3.000 Euro an Die Katholische Dorfhelferinnen und Betriebshelfer in Bayern (KDBH GmbH) – Station Traunstein.
Die kleinen Familienbetriebe in den Bergen stehen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen: Ein rein landwirtschaftlicher Betrieb kann für die meisten Bergbauernfamilien nicht ausreichend Einnahmen generieren, um alle Lebenshaltungskosten zu decken und langfristig bestehen zu bleiben.
Während der Melkstand durch Effizienz und Körperfreundlichkeit punktet, bietet das traditionelle Melken im Stall einen direkteren Zugang zu den Tieren und stärkt die Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Das Schwenden, das Freihalten von Almflächen durch das Entfernen von Bäumen und Sträuchern, ist eine jahrhundertealte Praxis, die auch heute noch eine wichtige Rolle im Erhalt alpiner Kulturlandschaften spielt.